Mitschnitt vom 18.09.2004 im Kulturzentrum in Graz
Warum ist der Mensch auf Erden?
Musik: Konzert f, Oboe v.D. Cimarosa
Peter Görfy: Bis jetzt war es immer umgekehrt, normalerweise habe ich immer zuerst Grüß Gott gesagt, und dann haben wir Musik gespielt, heute habe ich es umgekehrt gemacht, damit Sie über die Musik mal alles locker lassen können, loslassen können, was Sie so beschäftigt. Ich bin schon des öfteren gebeten worden herauszukommen und etwas zu sagen und im Zuge der General-versammlung in der letzten Woche, die Samstag, Sonntag in Klagenfurt stattgefunden hat, habe ich das einmal so Revue passieren lassen in mir selber, was ich Ihnen eigentlich immer bemüht bin zu sagen. Um es an den Mann oder an die Frau zu brin-gen, und da ist mir die Generalversammlung zum Schluß ganz deutlich vor Augen geführt worden, was die Menschen eigentlich bewegt. Nach zwei Tagen Vorträge vom Gerhard Sauli, vom Fredy Hosp und auch von deutschen Freunden, hat eine Fragestunden in Anführungszeichen stattgefunden. Konnte jeder Fragen stellen. Und ich habe mir dort gedacht, die Fragen die da gestellt werden, sind die Dinge, die die Menschen im Grunde genommen ihres Herzens wirklich bewegen, aber ob sie mit dem seelsich-geistigen Fortkommen etwas zu tun haben, ist eine andere Frage. Ich habe mir das zusammengeschrieben, es möge sich bitte um Gottes- willen keiner auf den Schlips getreten fühlen. Und zwar waren da Fragen gegeben wie.
Was hat es mit dem plötzlichen Kindstod auf sich? Oder, wie ist das zu sehen, wenn eine extrem schwere Geburt vor sich geht? Ist das für das Kind schlecht oder gut? Ist das für die Mutter schlecht oder gut? Wie ist das aus dem Geistigen zu sehen? Soll man das Kind sofort taufen nach der Geburt, oder soll man warten bis das Kind volljährig ist, dass es selber entscheiden kann? Oder auch, das hast du im Vortrag zu Sprache gebracht, dass sich manche Gruppierungen den Kopf einschlagen, weil sie meinen, man muss sich von links nach rechts bekreuzigen und die anderen meinen von rechts nach links.“ Da kam sofort die Antwort aus dem Publikum, nein, von links nach rechts ist richtig. Ich hoffe, dass Sie verstehen worauf ich hinaus will. Die Antwort auf all diese Fragen hat seinerzeit Bruno Gröning gegeben. Und zwar ist er damals gefragt worden, gibt es fliegende Untertassen? Gibt es fliegende Untertassen, gibt es Ufos? Und er hat darauf geantwortet: „Geben tut’s das schon, nur was habt ihr davon? Ob es das gibt oder nicht, ihr würdet das nicht verstehen! Es hat überhaupt keinen Sinn da eine Antwort zu geben und darüber auch nur nachzudenken. Es ist hundertmal besser, dass ihr euch mit euch selber auseinandersetzt. Mit euch selber beschäftigt und schaut, dass ihr seelisch-geistig vorankommt!“ Ob man diese Fragen beantworten kann, auf der einen Seite und ob die Antwort stimmt oder nicht auf der anderen Seite, ist für das seelisch-geistige Fortkommen eigentlich irrele-vant. Meine Bemühung, wenn ich da heraussen stehe, ist immer zusagen, Bruno Gröning: „Wie der Wille so der Gedanke und der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat!“ Ich habe immer gesagt, denken Sie darüber nach, wie der Wille. Will ich wirklich an meinen Problemen, die jeder hat, auch ich, dran arbeiten? Ja oder nein? Nicht vielleicht, sondern, ja oder nein. Da gibt es noch die wunderbare Möglichkeit, dass ich sage, ja, ich will schon, nach außen. Aber innerlich, weiß ich ganz genau, nein ich habe gar keinen Bock drauf. Gesetzt den Fall, ich habe mich entschlossen wirklich daran zu arbeiten. Die Frage, tue ich es? Und wenn ich auch vor habe es zu tun, ist die Frage, bilde ich mir das nur ein? Oder tue ich es wirklich? Ich habe an mir oft selber erlebt, dass ich Probleme vorgehabt habe zu bearbeiten. Und habe aber genau gemerkt, innerlich mache ich so einen Bogen drum herum. Ich will eigentlich gar nicht. Also sprichwörtlich, die Ehrlichkeit zu sich selber und sich nicht selber anzulügen und wirklich sich immer zu fragen, will ich wirklich? Es gibt sehr viel Literatur, sehr viele Vorträge, es wird in den Gemeinschaftsstunden immer wieder die Essenz von dessen, was Gröning sagen wollte, hier wieder ge-geben. Und alle studieren diese Literatur und alle lernen sie fast auswendig, aber viele lassen es dann dabei bewenden. Und sagen, ich hab es eh gelesen, ich weiß eh wie es ist. Das ist aber nichtdas Ganze, sondern da fängt es erst an, dass ich sage, so und jetzt gehe ich daran was da steht, an mir auszuprobieren und umzusetzen. Und in diesem Sinne, wünsche ich Ihnen eine segensreiche, erkenntnisreiche Gemeinschaftsstunde.
Fredy: Liebe Freunde, auch ich möchte alle recht herzlich be-grüßen und freue mich über das rege Interesse, dass Sie gekommen sind. Ich habe heute ein umfassendes Thema und zwar geht es um die Frage, woher kommt der Mensch? Warum ist der Mensch hier auf Erden? Und wohin geht der Mensch? Denn, wenn wir die Frage nicht lösen meine Freunde, wissen wir nicht warum all diese Dinge auf uns zukommen, so wie wir sie eben erleben müssen. Und Bruno Gröning hat darauf geantwortet, dass der Mensch ein geistiges Geschöpf ist, also er besitzt auch einen Geist, er selber ist Geist. Und er bekommt einen Körper, um auf dieser Erde zu lernen. Erfahrungen zu sammeln und aufgrund der Erfahrungen und positiven Reaktionen einen Schritt weiterzukommen. Und so hat auch Bruno Gröning erklärt, dass vor der Geburt das Wesen, das Geistwesen Mensch gefragt wird, willst du das so und so?Willst du das durchstehen? Ja oder nein?
Und viele Geistwesen, die vor der Geburt mehr wissen, als nach der Geburt, versprechen hoch und heilig, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Dann wird eben dieses Geistwesen Mensch verkörpert und bekommt zunächst einen ganz kleinen Körper, ein Baby. Und das wächst heran und wird sich dann allmählich seines Ichs bewußt. Nur durch die Erziehung, durch die Umwelt, durch das was es aufnimmt, vergisst es meist auf die Aufgabe, die es versprochen hat zu lösen. Und daher ist es so traurig, dass die meisten Menschen das Leben nicht als Lerngegenstand erkennen, sondern eher als notwendiges Übel, oder auch als Lustobjekt, wie es heute so üblich ist.
Aber es geht immer wieder darum, dass wir letztlich erkennen, dass dieses Stückchen, das wir Leben nennen, nur ein kleiner Teil von unserer eigenen Persönlichkeit ist, von unserem Schicksal ist. Denn wir selbst als Geistwesen sind ja unsterblich, nur der Körper, der muss wieder einmal zurückgegeben werden, also abgegelegt werden. Und solange der Mensch das nicht erkennt, dass der Körper nur ein Mittel zum Zweck ist, solange wird er leiden, solange wird er traurig sein, solange wird er sich vor dem Ende ängstigen. Dabei ist das nicht seinEnde, sondern das Ende des Körpers, der seinen Zweck erfüllt hat. Bruno Gröning hat gesagt: „Für jeden Menschen ist die Stunde bestimmt, wo er diese Erde verläßt. Von Gott selbst die Stunde bestimmt!“
Es ist aber so, dass das nicht fix ist, sondern dass es Menschen gibt, wo diese Zeit verlängert wird, weil sie noch eine Chance bekom-men zu lernen. Es gibt aber auch Menschen, die nichts mehr lernen wollen, dann wird die Zeit abgekürzt, damit sie sich nicht noch mehr mit negativen Dingen belasten. Und so sollen wir schauen, dass wir bewußter leben, meine Freunde. Bewußt leben heißt, dass wir nicht auf unseren geistigen-seelischen Ursprung, auf unseren Kern verzichten. Dass wir fragen, wo bin ich hergekommen? Was bin ich? Was fühle ich? Was erkenne ich? Was will ich wirklich?
Und diese Erkenntnis ist so wichtig, um sich nicht seelisch-geistig zu belasten. Selbst, wenn man nur das Irdische sieht und nur nach dem Irdischen strebt, so vergisst man das alles was man erreicht, oder nicht erreicht, was man durchsteht, oder auch links liegen läßt. Dass ja alles vergänglich ist, dass es in Wirklichkeit nicht realistisch ist, etwas nachzujagen, was in Wirklichkeit aus der Materie stammt. Wir sollen die Materie zum Lernen nehmen meine Freunde, zum Erfahrungen sammeln, zum Helfen. Und da gibt es auch das Sprichwort vom Bruno Gröning, das da lautet: „Wer Gott liebt, hilft den Menschen!“ Und dann noch vorher: „Sich lieben, heißt Gott lieben!“ Das ist eine ganz eigenartige Philosophie, weil meistens sagt man, wenn man sich liebt, ist man überheblich. Aber, das ist eine andere Liebe. Das ist die Liebe, zum Geistigen, die Liebe zum Stehen, die Liebe zum Erkennen. Dass man dann eben Erfahrungen sammelt, die man dann mitnehmen kann, auch wenn der Körper nicht mehr aktiv ist, oder nicht mehr gegenwärtig ist. Also, sich lieben heißt, das Gute anstreben. Sich lieben heißt, aktiv werden im Positiven. Auch egal wie es das Schicksal will. Heißt es, dass man anerkennt, dass man ein Kind Gottes ist. Dass man anerkennt, dass man geführt wird vom Geistigen, wenn man ge-führt werden will. Und dass man eben doch das Möglichste daraus macht, aus dem Leben. Und das Schwierigste für mich war ja diese Erkenntnis. Weil ich bin ja seit meines Lebens begrenzt und trotzdem hat Bruno gesagt: „Du musst dich erkennen! Du mußt selbstbewußt werden! Du mußt dein Selbstbewußtsein erarbeiten, damit du dein Leben maximal nützen kannst. Du hast zwei Möglichkeiten, entweder du sagst ja zum geistigen Weg und machst das Beste daraus, oder du verzweifelst und dann ist dieses Leben für dich wiederumsonst!“
Und drum hab ich ja gesagt, meine Freunde und sag bis heute ja. Und hab mich bemüht, dieses ungeheure Wissen, das Bruno Gröning uns gegeben hat, weiterzugeben. In der Überzeugung, dass die Menschen auch dieses Wissen brauchen. In der Über-zeugung, dass die Menschen guten Willens, dass die Menschen guten Willens, dieses Wissen verwenden können. Und daher ist es mir gelungen diese Bücher zu schreiben und ich hab sie mit Freuden geschrieben, meine Freunde. Und ich kann nur jedem raten, dieses Urwissen, Bruno Gröning hat gesagt: „Das ist nicht meine Lehre, das ist nicht einmal Jesus Christus Lehre, das ist die Lehre Gottes!“ Das ist die Anwendung, das Leben Gott gegenüber. Die Verpflichtung des Lebens, Gott gegenüber. Und das wollte er eben unter die Menschen bringen. Und man muss bedenken, dass er oft gesagt hat: „Ich bin zu allen Menschen gekommen. Mit demwas ich euch bringe, bin ich zu allen Menschen gekommen!“
Und das ist der Beweis, dass das Jenseits jeder Religion ist, was Bruno Gröning uns gesagt hat. Das ist sozusagen das Grundwissen, das Urwissen, das der Mensch braucht, um den Weg gehen zu können. Es ist jetzt so, dass ich immer wieder sagen muss, achtet, beachtet das Gute. Wer das Gute beachtet, der ist in der geistigen Führung. Wer das Gute mißachtet, der muss die Folgen tragen, für sich selbst die Folgen tragen, aber das ist nicht unser Problem. Aber ich muss sagen, jeder Mensch, der Negatives denkt, der Negatives fühlt, der Negatives sagt, hat die volle Verantwortung, für die Auswirkung. Es gibt im Geistigen eine Gedankensphäre. Und zwar gibt es zwei Gedankensphären, die Gedankensphäre des Positiven und die Gedankensphäre des Negativen. Und aus diesen Sphären nehmen wir Gedanken auf, weil der Bruno hat gesagt: „Der Mensch kann gar nicht denken, er nimmt nur Gedanken auf!“
Und in dem Augenblick, wo wir einen Gedanken aufnehmen und ihn sozusagen in unserem Gehirn, unserem Kopf, herumwälzen und überlegen und immer wieder darauf zurückkommen, in dem Augenblick verstärken wir die Energie der Gedanken. Wenn wir gute Gedanken aufnehmen, verstärken wir die Energie der posi-tiven Sphäre. Wenn wir negative Gedanken aufnehmen, dann verstärken wir die negative Sphäre. Und wenn wir sehen, wie es auf der Welt zugeht, da braucht man gar nicht fragen, was nimmt der Mensch wirklich auf? Was verstärkt er wirklich? Und wenn jeder um seine Ansicht kämpft, dann ist es ja auch wieder nichts Positives. Sondern, jeder will seine Ansicht durchsetzen, jeder begrenzt sich in seiner Ansicht und das ist eben nicht das Gute. Der Bruno Gröning hat gesagt: „Lassen Sie los! Lassen Sie los von jeder Vorstellung und Sie werden die Hilfe bekommen. Sie werden die Antworten bekommen. Sie werden dann ein sinnvolles Leben führen!“
Nun meine Freunde, wie schon unser Freund Peter gesagt hat, es gibt Gruppierungen, die darum streiten, wie man das Kreuzzeichen macht. Aber das ist nur ein ganz kleiner Teil. Jede Gruppierung entsteht durch eine Abgrenzung. Und wenn man sich abgrenzt und sagt, man hat selber Recht und der andere hat Unrecht, so grenzt man sich auch von Gott ab, weil Gott ist unbegrenzt. Und der Mensch soll bereit sein, immer neue Erkenntnisse zu sammeln. So wie der Bruno Gröning sagt: „Begrenzen Sie sich nicht im Glauben. Begrenzen Sie sich nicht im Vertrauen. Begrenzen Sie sich nicht in der Allmacht Gottes!“
Und dann hat er auch ein Wort geprägt, das man sich auch merken soll: „Es gibt vieles das nicht erklärt werden, aber nichts, das nicht geschehen kann, wenn es der Mensch für möglich hält!“ Das ist immer die Frage? Es gibt so viele Menschen die zweifeln an allem. Sie zweifeln sogar an Gott. Und wer an Gott zweifelt, der zweifelt an sich selbst, meine Freunde. Und daher ist es so wichtig, dass wir die Unbegrenztheit Gottes annehmen. Nicht nur daran glauben, sondern wir nehmen sie an. Und wenn wir Schwierigkeiten haben, so ist es notwendig, diese Schwierigkeiten der Allmacht Gottes zu übergeben. Das ist gar nicht leicht meine Freunde, ich weiß. Aber das ist die einzige Möglichkeit Hilfe zu bekommen. Entweder wir bekommen geistige Hilfe, oder wir werden zu Menschen geführt, die helfen das Problem zu lösen. Aber wir müssen Vertrauen haben und daher sagte Bruno Gröning auch: „Gehen Sie ruhig zu ihrem Arzt, gehen Sie ruhig zum Onkel Doktor, aber er kann Ihnen nur dann helfen, wenn Sie ihm vertrauen! Wenn Sie an ihm zweifeln, dann bekommt er nicht die richtigen Gedanken, dann bekommt er nicht die richtigen Ideen!“ Und dann kommt natürlich das Problem, dass die Leute sagen, na ja, jetzt war ich beim Arzt und der hat mir auch nicht helfen können, ja warum? Weil die Leute zweifeln. Und so ist das immer, immer wieder eine Gratwanderung, dass wir vertrauen lernen. Dass wir trotz der Schwierigkeiten im Leben das Vertrauen nicht verlieren, meine lieben Freunde. Und wegen demkommen wir im Grunde genommen zusammen, dass wir lernen gotthörig zu sein. Es ist doch so, dass Sie viele, viele Meinungen hören. Viele, viele gute Ratschläge bekommen, so viele Ratschläge dass man sagt, so jetzt bin ich ganz deppert (dumm), ganz deppert geworden, weil ich nicht weiß, was soll ich wirklich tun? Und da ist es notwendig, die Ruhe zu bewahren. Die Ruhe aufzunehmen und auch Vertrauen zu haben, so wie wir oft sagen, oder wie der Bruno Gröning gesagt hat: „Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!“
Und unser Freund Sauli hat sich natürlich Gedanken darüber ge-macht und hat was dazu gefügt, nämlich das ich, ich vertraue und glaube, dass die göttliche Kraft hilft. Der Bruno hat ja gemeint, alle sollen vertrauen und glauben, aber wenn wir in die Situation kommen, dass wir Hilfe brauchen, so ist das wichtig, dass wir das Ganze auf uns selbst beziehen, meine Freunde. Auf unsere Be-dürfnisse, auf unsere Möglichkeiten, auf unsere Hilfsbedürftigkeit. Jeder Mensch hat eine größere oder eine kleinere Hilfsbedürftig-keit. Und je größer diese Hilfsbedürftigkeit ist, umso mehr, umso stärker, umso größer, umso überzeugter müssen wir dem Guten vertrauen. Auch eine gewisse Aufgabe, eine große Aufgabe. Und Bruno Gröning hat gesagt, weil er die Schwächen der Menschen gekannt hat: „Wenn Sie nicht glauben können, wenn Sie zu schwach sind zu glauben, so will ich solange für Sie glauben, bis Sie selbst glauben können!“
Eine sehr große Geste, eine sehr vornehme Geste. Weil er hat dann gleichzeitig das Schicksal der Menschen auf sich genommen. Und in seiner Güte hat er soviel aufgenommen, bis eben auch sein Becher voll war, so ist das. Also ich kann den Freunden nur Folgendes sagen, ich kann Ihnen nur Folgendes erklären, vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft. Aber die hilft und heilt nur dann, wenn man es zulässt. Wenn man sich in Harmonie mit der göttlichen Schwingung begibt.
Ein Beispiel, die Sonne scheint mit ungeheurer Kraft auf die Erde. Die Sonne spendet Licht, sie spendet Energie, sie spendet Kraft, sie spendet Leben. Aber wenn das Auge nicht in Harmonie, in Reso-nanz mit dem Licht schwingt, sehen wir das Licht nicht. Weil wir dann unfähig sind, die Strahlung selbst zu sehen. Wir sehen nur mit dem Auge eine Reaktion, eine Resonanzreaktion, und das ist die Lichtempfindung. Und genauso ist es mit der göttlichen Kraft, die eine Stufe oder mehrere Stufen höher schwingt. Wenn wir nicht in Resonanz mit ihr schwingen, wenn wir sie nicht aufnehmen, wenn wir sie nicht empfangen, dann nützt das nichts. Wir können in einem ganz großen Energiefeld schwingen und es bringt nichts, das geht durch uns durch. Und daher gibt es so viele Menschen die sagen, ich spür nichts, ich hör nichts, ich empfinde nichts, daher gibt es das gar nicht. Und diesen Fehler sollen wir nicht machen, meine Freunde. „Es gibt vieles, das nicht erklärt werden kann“, hat Bruno gesagt, „aber es gibt nichts, das nicht geschehen kann“, das muss man sich vorstellen.
Gott ist allmächtig. Die Wirkung Gottes ist allmächtig meine Freunde. Aber wir müssen diese Allmacht anerkennen und daran glauben und davon überzeugt sein, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, von denen sich der Mensch nichts vorstellen kann, aber sie wirken trotzdem. Das ist so wichtig zu glauben. Das ist so wichtig für wahr zu halten. Das ist so wichtig selbst dazu ja zu sagen. Denn, wenn wir ja zum Geistigen sagen, dann bekommen wir die geistige Hilfe, meine Freunde. Also es hängt immer wieder von uns selbst ab, was wir erleben, was wir aufnehmen, wie wir das Leben meistern. Denn wir leben nicht nur für das körperliche Leben, wir leben für das geistige Leben, für das Danach. Wir leben jetzt, und jeden Augenblick können wir Erfahr-ungen sammeln. Aber die Erfahrungen werden gespeichert, für das Leben danach. Und, wenn wir uns bewusst werden, dass wir Kinder Gottes sind, dann wird diese Erkenntnis uns auch ohne Körper bleiben. Wenn wir aber glauben wir sind Kinder der Erde, wenn wir glauben, es gibt nur das, was wir sehen, so werden wir einmal mit leeren Händen, mit leerem Geist, mit leeren Gefühlen dastehen, weil es wird uns, das was Materie ist, genommen. Und es wird uns das bleiben, was nicht Materie ist, was jenseits der Materie ist. Es wird uns die Erkenntnis bleiben, aber achten wir auf diese Erkenntnis, meine Freunde. Achten wir auf das Positive im Leben. Achten wir auf die Erlebnisse, die nicht erklärt werden können. Achten wir auf die geistige Hilfe, so werden wir frohen Herzens das Leben erleben und auch einmal das Leben beenden können. Bruno Gröning hat gesagt und ich muss immer wieder darauf zurückkommen: „Wenn du das Geistige erlebst, wenn du zum Geistigen ja sagst, dann bleibt erhalten was du einmal gelernt hat. Dann wirst du es nicht vergessen. Und dann wirst du auch im kommenden, im nächsten Leben dich daran erinnern, an das was du gelernt hast. Und dann wirst du dadurch ein Wissender seinvon Anbeginn! Du bekommst einen neuen Körper, aber trotz dieses neuen Körpers, kommt die geistige Erinnerung. Und dann wirst du auch wieder Menschen helfen können. Du hast also die Wahl“, hat er zu mir gesagt, „entweder den geistigen Weg zu gehen und die Früchte zu ernten oder all das abzulehnen und im Jammertal der körperlichen Disharmonie zu bleiben!“
Was ist mir armen Hund anderes übrig geblieben, als ja zu sagen und den geistigen Weg zu gehen. Und ich bin ihn gern gegangen und ich hab viele, viele Hilfen bekommen. Bekomme sie heute noch meine Freunde, die Hilfen. Aber wie gesagt, entweder wir bleiben bei dem ja, oder wir versinken in das Jammertal der Materie. Wir sollen endlich erkennen meine Freunde, dass das materielle Leben und alles was damit zu tun hat, letztlich begrenzt ist und daher nicht mitgenommen werden kann. Und daher hat Bruno Gröning gesagt: „Lernen Sie doch! Zweifeln Sie das Gute nicht an! Nehmen Sie das Gute auf und es wird Ihnen helfen!“
Ja, das ist eigentlich die Grundlehre, alsowarum wir leben, wir leben, um zu lernen. Wir leben, um die geistige Kraft aufzunehmen und um die Macht der geistigen Kraft zu erkennen und zu erleben. Alles andere ist nur Beiwerk. Und ich kann mich gut erinnern, dass Bruno Gröning gesagt hat: „Sogar die akademischen Titel, die die Menschen errungen, erarbeitet haben sind vergänglich!“ Und daher hat er immer gesagt: „Bei uns im Freundeskreis gibt es keine Titel. Das ist der Freund sowieso und der Freund sowieso, aber nicht der Herr Doktor, nicht der Herr Direktor usw.!“ Ja, so war es. Und in Wirklichkeit ist Bruno Gröning gerade deshalb nicht verstanden worden, weil die Menschen gesagt haben, na ja, der spricht so primitiv, der spricht nicht gelehrt. Er spricht nicht gebildet. Aber er hat absichtlich, absichtlich in einfachen Worten gesprochen, damit ihn alle Menschen verstehen können. Was haben die Menschen davon, wenn lateinische Ausdrücke gebraucht werden? Was haben sie davon, wenn Umschreibungen gebraucht werden? Und in Wirklichkeit sind in Umschreibungen, versteckte Lügen. Habt ihr euch das schon einmal gedacht? Weil Umschreibungen sind ver-steckte Lügen, damit man groß dasteht. Gut also, noch einmal meine Freunde, wir kommen zusammen um unszu erkennen. Und wenn wir uns erkennen, wer wir sind, so können wir auch Gott erkennen, das Göttliche erkennen. Und daher ist es so wichtig, meine Freunde, so außerordentlich wichtig, immer wieder das Geistige, die geistige Existenz von uns zu berücksichtigen, zu be-jahen und zu erkennen, ich bin ein geistiges Wesen. Unabhängig vom Körper, obwohl es auch schön ist, den Körper zu besitzen, ist logisch. Obwohl es schön ist aktiv zu sein auf dieser Erde, aber es ist nur ein Mittel zum Zweck, meine Freunde. Wer es zum Selbst-zweck nimmt, der hat die Ursache, den Grund des Lebens nicht erkannt. Und Bruno Gröning wollte den Menschen die Ursache, er wollte den Menschen sagen, warum sie leben. Warum sie einen Körper bekommen. Und warum sie in diesem Körper, wenn sie nicht das Richtige tun, leiden müssen. Weil sie den Körper durch negative Gedanken belasten. Und daher sagte er immer: „Zweifeln Sie nichtdas Gute an. Vertrauen Sie auf das Gute, dann wird es Ihnen auch gut ergehen!“
Ich glaub, das ist die Grundlage vondem, was wir machen sollen. Oder muss ich noch mehr sagen? Bruno Gröning hat gesagt: „Sie müssen soweit kommen, …… Sie müssen soweit kommen, wenn ich bei Ihnen bin, dass ich kein Wort spreche, kein Wort von mir hören, dass Sie auch, ohne dass ich spreche das Richtige auf-nehmen. Soweit müssen Sie kommen. Die Worte sind nur eine Krücke der Verständigung!“ Man muss es bedenken, meine Freun-de, wenn der Mensch einmal so ist, dass er sich wortlos ver-ständigen kann und das wird einmal sein, hat Bruno Gröning gesagt. Ja was heißt das? Da weiß jeder, was der andere denkt. Es gibt keine Lüge, es gibt keine Heuchelei, es gibt keinen Lug und keinen Trug. Und das sind dann erst die kommenden Menschen hat Bruno Gröning gesagt. Das sind die Menschen, die das Gute wollen, die die Erde aus dieser schädlichen Krise herausführen. Und wir sollen das bejahen. Wir sollen das Gute bejahen, wir sollen uns bemühen, im Guten, im Harmonischen, im Positiven zu leben, zu wirken, zu schaffen, zu denken. Und aufeinmal wird sich alles wandeln. In uns wandeln, um uns wandeln, aber wir müssen dazu stehen, das ist so wichtig. Und wegen dem komme ich ab und zu zu den Freunden, um sie daran zu erinnern. Erinnern, wer sie sind, ein geistiges Wesen. Warum sie hier sind, um zu lernen und um was zu tun ist, nämlich das Gute. Vertraue und glaube meine Freunde, es hilft, es heilt die göttliche Kraft. Das sind große Worte. Können wir diese großen Worte in die Tat umsetzen, wenn es uns nicht so gut geht? Mhh da schleicht doch ein dunkler Schatten heran, mein Gott, was wird denn da wieder sein, hoffentlich und so kommt die negative Spirale, die schwer ist und drückt herunter. Da kann man noch soviel wissen. Trotzdem, wenn man dieses Wissen nichtin die Tat umsetzen kann, wenn man dieses Wissen nicht als Realität betrachtet, ist es so leicht möglich, in einen negativen Strudel hinunterzutauchen. Und dann die Kraft zu bekommen, um wieder hochzusteigen, das ist dann das Problem. Daher hat Bruno Gröning gesagt: „Verweilen Sie keinen Augenblick in einem unguten Gedanken!“
Wer kann das wirklich? Jetzt kommt ein Problem auf uns zu, es kommt etwas, was nicht zu erwarten war. Haben wir da die Kraft? Haben wir da wirklich die Kraft, nicht zu zweifeln? Oder nicht zu denken, oje oje, wie wird es jetzt weitergehen? Das ist das Ge-heimnis meine Freunde, dass man trotz allem die Kraft hat, das Leben und das Schicksal und das Kommende positiv zu nehmen. Aber das geht halt nur, wenn man selbst vertraut, wenn man voll vertraut, wenn wir hundertprozentig vertrauen. Wenn man immer vertraut, dann kommt die Hilfe. Und dann hat Bruno Gröning oft gesagt, wir sollen nicht immer unser Vertrauen schwächen, indem wir Angst haben, Angst ist das Ungute. Ja, ja gut gesagt, aber wie getan. Man soll also so mit Gott verbunden sein meine Freunde, dass wir so viel Energie haben, in jeder Situation zu vertrauen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass mein Vater im Jahre 1964, vor vierzig Jahren, damals war er so alt wie ich, damals wie ich jetzt bin, so ganz präzise ausgedrückt. Er war damals so alt wie ich jetzt bin. Aber er hat nichtso ein solides Leben geführt und er war auf dem Weg von Wien nach Klagenfurt und in Bruck an der Mur hat es ihn erwischt. Ein schwerer Herzinfarkt, eingeliefert worden und man hat dann geglaubt, er ist nicht mehr bei Bewusstsein und hat so vor sich hingesprochen, na ja ein, zwei Tage noch, mehr schafft er nimmer. Na, mein Vater hat positiv reagiert, er hat sich gedacht, warte, euch werde ich es zeigen. Und er ist wieder gesund gewor-den. Und hat noch siebzehn Jahre gelebt. Dieser Gedanke, wenn man darnieder liegt und nicht sprechen kann, der Gedanke allein, euch werde ich es zeigen, der hat es bewirkt. Und so kommt es viel, viel auf die innere Einstellung an. Man merkt es im Kranken-haus immer wieder, man meint, na ja, eine leichte Störung, er wird es überleben, nicht tot ist er in ein paar Tagen. Ein Anderer, da denkt man, mein Gott, der ist aber schwer krank, der wird nichtsmehr. Und justament ist er wieder gesund. Der Geist bestimmt die Materie meine Freunde, das ist es in Wirklichkeit. Aber man muss soviel geistige Energie wirklich verwirklichen und nicht nur davon sprechen. Eine Überzeugung, eine innere Überzeugung muss man erlangen, unabhängig von verschiedenen Auswirkungen. Ja, es ist doch vollkommen wurscht, es ist doch vollkommen egal, wie der Mensch das auslegt. Es ist ja nur wichtig, dass er die Verbindung zu Gott hat. Dass er seine eigene persönliche in die göttliche Schwingung einbringt. Ob man jetzt sagt, Gott ist so, die Aspekte Gottes sind so und nicht anders. Das ist doch vollkommen zweit-rangig meine Freunde. Und wir wissen, dass wegen dieser zweitrangigen Ansichten, viel, viel Unheil über die Welt gebracht wurde. Viele, viele Religionskriege sind geführt worden, weil der Eine gesagt hat, ja das ist so und der Andere sagt, das ist anders. Ist doch vollkommen egal, ob man ein Kreuz über die Brust, von links nach rechts macht oder von rechts nach links. Das ist ja nur ein Symbol. Aber wie gesagt, die Leute streiten über Worte. Die Leute streiten über Auslegungen. Die Einen sagen, der Bruno hat das ge-sagt und die Anderen sagen, aber wir wollen nur das verwirklichen, was Bruno wirklich gesagt hat. Ist auch Blödsinn. Und zwar ist es deshalb Blödsinn, weil Bruno gesagt hat: „Ich kann euch nur so wenig mitgeben, das spüre ich nicht einmal zwischen den Finger-kuppen!“
Und auf einem der letzten Tonbänder, vom 12. Dezember hat er zu seinen Mitarbeitern gesagt: „Ja, ich kann den Freunden das Wissen nur tröpfchenweise mitgeben, nur tröpfchenweise, sonst verstehen sie es gar nicht, was die wirkliche Größe Gottes betrifft!“ Gut, sehe ich ein. Aber ich sehe nicht ein, dass die Leute an diesem dama-ligen Tröpfchen kleben bleiben und damit erkennen muss, der Bruno hat diese Tröpfchen von sich gegeben und nicht mehr. Wahnsinn, genauso wie wenn man sagt, der riesen Ozean, aus dem nehme ich jetzt drei oder vier Tröpfchen heraus und diese Tröpf-chen sind der ganze Ozean.
Bitte, wie begrenzt sind doch diese Menschen, um Gotteswillen. Und sie begrenzen sich selbst. Und aufgrund ihrer Begrenzung sind sie einfältig geworden, sind sie stur geworden. Sind sie nicht einmal fähig die Liebe Gottes zu erkennen, die Liebe Gottes zu verwirklichen. Und sie gehen soweit, nicht bei uns, sondern woanders, dass es dann heißt, ja wenn der oder die da ist, dann hab ich hier nichts verloren. Auch eine Begrenzung meine Freunde. Eine ganz große Begrenzung, denn wir sollen in der Liebe auch jene Menschen einschließen, die eine etwas andere Ansicht haben. Denn durch die Liebe ist es dann möglich, diese Menschen auch zur Erkenntnis zu bringen. Durch die Liebe ist es möglich, die kalten Herzen der Menschen zu erwärmen, zu erweichen, zum Schmelzen zu bringen, das ist die Wahrheit. Es geht nicht um Diskussionen, es geht nicht um Auslegungen, es geht um das Leben in Gott. Da gibt es keine Auswahl, da gibt es keine Worte dafür. Bruno Gröning hat gesagt: „Die geistige Sprache die Gott spricht, würden wir nicht verstehen!“ Es gibt eine geistige Sprache, die überall gilt und das ist ja das Symbol vom Turm zu Babel. Im Anfang hatten die Menschen eine Sprache und dann sind sie hochmütig geworden. Dann wurden sie verwirrt und jeder oder jede Gruppe hat eine andere Sprache gesprochen und dann hat das Unglück, das Unheil begonnen. Und darum ist es so wichtig, über den Konfessionen zu stehen, jenseits der Konfessionen zu denken und wirklich das Wahre, das Göttliche also in die Tat umzusetzen. Zur Zeit Bruno Gönings, waren die Menschen ja noch viel, viel eingeengter und das Erste was er gefragt wurde von Vielen: „Sind Sie evangelisch oder katholisch?“ „Das ist doch wurscht“, Bruno Gröning hat gesagt: „Ich bin in Gott geboren!“
Gott ist weder katholisch noch evangelisch noch buddhistisch, noch weiß der Kuckuck was. Gott ist der Schöpfer aller Menschen und was sie sich da aus Gott für Brocken herausnehmen, das sind nur Teilwahrheiten und zum Teil auch Verdrängungen. Vergessen wir nicht diese furchtbaren Auseinandersetzungen, jetzt im Osten, im nahen Osten, die basieren auf dem Glauben, dass jeder, der eben einen anders Gläubigen umbringt, sofort in seinen eigenen Himmel kommt. Ja, Tatsache meine Freunde. Unglaublich, unverständlich, sag ich Ihnen. Wo bleibt die Liebe? Jeder übt nur Gewalt aus und Gewalt entsteht wieder durch Gegengewalt. Hin und her und Aug um Aug, Zahn um Zahn. Wann wird denn das endlich aufhören? Damals wie Bruno Gröning gelebt hat, war ja noch der Hass zwischen Frankreich und Deutschland sehr groß. Und justament eine Französin hat er geheiratet, auch symbolisch. Und die Leut haben es nicht verstanden. Aber heutzutage versteht man es, weil dieser Hass ist ja größten Teils abgebaut. Natürlich gibt es noch Menschen die dagegen sind. Aber im Großen ist Deutschland und Frankreich versöhnt.
Was die Einzelnen daraus machen ist egal. Aber Bruno Gröning wollte ein Symbol setzen für diese Freundschaft und das Symbol ist gelungen. Was der Einzelne draus macht, ist egal. Und der Bruno Gröning hat gesagt: „Vor Gott gibt es keine Religion, vor Gott gibt es keine Konfession, vor Gott gibt es keine Rasse. Vor Gott gibt es nur Menschen, die Hilfe brauchen!“ Und er hat gesagt: „Ich bin zu allen Menschen gekommen!“ Bitte schön, man soll mal darüber nachdenken. Und einmal hat er in Deutschland gesagt: „Und nicht zu vergessen meine Freunde, Gott ist auch in Öster-reich!“ Weil einige geglaubt haben, sie sind diejenigen, die eben von Gott begnadet sind. Gott ist auch in Österreich. Ja, jetzt habe ich einen Teil wieder einmal erzählt. Wie lange habe ich denn schon, wie lang ist es denn schon?
Unbekannter: Zweiundvierzig.
Fredy: Ja.
Unbekannter: Da haben wir noch zwanzig Minuten.
Fredy: Aber machen wir Musik jetzt. Es ist soviel gesagt worden heute, soviel ein großer Inhalt. Ich glaube es war mehr als zwei-undvierzig Minuten und ich habe auch, merkwürdigerweise schnell gesprochen.
Unbekannte: Ja, sehr gut gesprochen, flüssig gesprochen.
Fredy: Ja, bei langsamer Sprache wäre es länger geworden. Ja meine Freunde so will ich für heute schießen. Merken Sie sich jetzt einen Teil, bemühen Sie sich das zu merken. Den Großteil zu merken, was gesprochen wurde. Bruno Gröning war sehr bescheiden, er hat gesagt: „Ich bin schon zufrieden, wenn sich die Freunde nur ein Prozent von dem merken, was ich heute gespro-chen habe, dann bin ich schon zufrieden!“
Bitte, ich bin davon überzeugt, Sie werden sich mehr als ein Prozent merken und ausserdem bin ich überzeugt, dass wieder eine CD gemacht wird und dann können ja die Leute das wiederholen. In Ruhe, wiederholt anhören. Wichtig ist aber nur, dass man immer wieder sich selbst als Geistwesen erkennt. Dass man sich selbst als Geistwesen in den Mittelpunkt des Lebens stellt, weil sonst könnte man manchmal an der Welt und an sich zweifeln, liebe Freunde. Wir sind Geistwesen, wir bleiben Geistwesen und noch einmal, wir bleiben auch dann Geistwesen, bewußte Geistwesen, wenn man einmal keinen Körper mehr hat. Und das ist ja nur ein vorübergehender Zustand, weil man bekommt ja wieder mal einen Körper und kann wieder weiterarbeiten. Aber Bruno Gröning hat gesagt, man soll so leben, dass das nächste Leben eine Fortsetzung wird und keine Wiederholung! Gut gesprochen, also ich wünsche allen Freunden das Beste, bis zum nächsten Mal und danke für die Aufmerksamkeit. Und inzwischen sind es fünfundvierzig Minuten. Wir wollen uns jetzt einstellen. Machen Sie es bitte ein bisschen leiser. …… Meditation ein.
Musik: Vivaldi Frühling und Händel Halleluja
Wir wollen uns gemeinsam auf das Göttliche einstellen, wir wollen uns gemeinsam als harmonische Gruppe fühlen, die alle das Gleiche wollen, nämlich das Gute. Wir wollen die Kraft auf-nehmen meine Freunde, gemeinsam die Schwingung der göttlichen Kraft. Wir nehmen die Strömung auf, stellen Sie sich vor, jeder nimmt das Licht auf. Die göttliche Kraft ist Licht, und wenn jeder das Licht aufnimmt in sich, dann wird es auf einmal hell im Raum, weil er beginnt zu strahlen. Und wir wollen zu strahlen beginnen, meine Freunde, wir wollen uns vereinen im Guten, im Harmoni-schen, im Heil. Heil ist Heilung meine Freunde, wir wollen uns gemeinsam verbinden. Und wollen davon überzeugt sein, dass alles zum Heil führt. Alles führt zum Heil, alles führt zum Guten, weil wir das Gute wollen. Wir wollen das Gute. Wir sind immer mehr und mehr vom Guten überzeugt meine Freunde. Immer mehr vom Guten, immer mehr Kraft, immer mehr Energie. Und die Energie steigt in uns, steigt im Raum und macht alles, alles, alles heil, was noch nicht ganz heil ist. Wir sind davon überzeugt, dass wir in uns das Heil verwirklichen. Verwirklichen wir das Heil und dann bekommen wir die Heilung und Bruno Gröning hat gesagt: „Hei-lung ist Heiligung!“ Ja, und das ist das Geheimnis meine Freunde, und dieses Geheimnis wollen wir nicht nur hier sondern wollen wir auch zu Hause üben. Üben wir das Vertrauen. Üben wir die Realität, dass Gott uns in jeder Sekunde hilft, durchströmt, Energie gibt, weil wir daran glauben. Christus hat auch gesagt: „Euer Glaube hat euch geholfen!“ Und der Glaube hilft, das ist das Geheimnis, glaubt nur. Wir wollen glauben und wir wollen ver-trauen auf das Gute.
Frau Professor Wünsch: Fredy du hast uns wieder eine tolle Kanne Tee serviert. Mit einer wunderschönen Tasse dazu. Aber ich weiß, du willst ja nur der Schnabel sein. Wir müssen jetzt den Tee in die Tasse schenken und trinken, stimmts?
Fredy: Ja schluckweise.
Frau Professor Wünsch: Schluckweise, na ja wie wir merken es geht um unser Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein wird sich, umso mehr wir von diesem Tee tröpfchenweise trinken, immer mehr erweitern. Wir werden letzten Endes merken, dass wir in der Gegenwart Gottes leben und ganz von ihm abhängig sind. Denn wir haben ja auch ein göttliches Potential in uns. Und zwar nicht da, sondern hier im Herzzentrum. Und dieses Potential müssen wir entdecken und entwickeln. Dann wird der Wunsch, alles gut werden. Und ich sage Ihnen einiges, wir haben alle noch so ein altes Progamm, wie ein Computer. Ein Programm das nicht mehr hineingehört. Also wir werden ein neues Programm in uns spei-chern. Und das wird uns froh und frei machen. Belastungen sind oft dazu da, um uns auf einen Tiefpunkt zu drücken. Wo wir uns selbst einmal nicht mehr so wichtig nehmen, uns selbst aufgeben, damit die göttliche Hilfe eingreifen kann. Denn unser Ich ist in einem Panzer eingekapselt. Geben Sie mir recht? Stimmts? Und dieses Ichdenken, das hindert uns am meisten, um den wirklichen Weg wirklich in der Tat zu gehen. Ich wünsche Ihnen alles Liebe.
Fredy: …… dass körperliche Belastungen im Grunde genommen, seelische Disharmonie ist.
Frau Professor Wünsch: Natürlich.
Fredy: ……
Frau Professor Wünsch: Diese seelischen Tiefpunkte, also ich persönlich, ich habe es immer erlebt, dass es dann zu einer Wende gekommen ist. Man wird einfach so niedergedrückt und dann ist man bereit das Ich einmal aufzugeben. Hast du dein Ich schon ..…?
Fredy: Ja, bin dabei.
Frau Profesor Wünsch: Bin dabei, aber wir wissen alles ist möglich. Gott ist in jedem, Gott ist in unserer Gegenwart, Gott ist alles, was existiert. Wir werden auch nicht …… Also wenn wir uns wie ein Kind an den Vater anhalten und sagen lieber Gott nimm uns an die Hand und führe uns.
Fredy: …… Körper ……
Frau Professor Wünsch: Ja natürlich, das göttliche Potenzial ist ja da drinnen. Aber wir müssen darum bitten, dass es bei uns sichtbar wird. Ich denke mir immer, wir sind wie kleine Flämmchen in einem großen Lichtermeer. Aber diese kleine Flamme, die kann auch zum Leuchten gebracht werden. Die kann für die Umgebung zum Segen werden. Ich glaube das unterschätzen wir alle. Wir glauben gar nicht, wie wichtig es ist, dass wir Einzelne, wir Wenige, einfach das Licht aufnehmen und wirklich in die Anderen einstrahlen lassen.
Fredy: Und dass wir nicht immer begrenzen, die Gedanken, die Vorstellung, dass wir …… Gott ……
Frau Professor Wünsch: …… der Fredy auch, ach was ich denke das ist ja wurscht, die Anderen tun ja eh anders. Aber das ist nicht so. Wenn wir gute Gedanken haben, dann können die irgendwo aufgenommen werden. Es gibt Leute, die oft schon das Gute suchen. Und dort fällt dann ein bisschen was hinein, und eine Wende ist auch für den möglich. Und es gibt ja, wir sehen es in der Welt, immer mehr Aufbruch auf dem geistigen Weg. Das ist enorm was sich jetzt tut. Nur muss man aufpassen, und ein bisschen überlegen, was Bruno spricht und gesagt hat und was vereinbart sich nicht. Ich glaube darin liegt eigentlich die Entscheidung, ob es richtig oder falsch ist.
Fredy: …… gesagt hat. Nicht begrenzen …… konnte.
Frau Professor Wünsch: Begrenzen wenn du denkst, dass wir ja in alles eingebunden sind. In die ganze Welt. Ich habe einmal erlebt, dass ich die ganze Welt in mir drinnen habe. Ich habe auch erlebt, dass Gott Liebe ist. Das ist so was Unfassbares, das ist eine Liebe, die wir mit menschlichen Worten gar nicht wiedergeben können. Das ist einfach und das was mich so überrascht, diese Liebe ist diese göttliche Kraft, die wir aufnehmen wollen. Also müssen wir das mit der Liebe aufnehmen.
Fredy: Ja unbegrenzt.
Frau Professor Wünsch: Unbegrenzt und weit, gut! Also ich wün-sche allen, alles alles Gute, eine schöne Zeit.