Mitschnitt vom 22.04.2006 im Kulturzentrum in Graz
Wie der Wille, so der Gedanke
Musik: Jesuslied
Fredy: Liebe Freunde, ich möchte alle von euch recht herzlich begrüßen. Kommen wir noch einmal zum Grundthema, dem Willen. Der Mensch handelt nach seinem Willen. Was heißt das? Das Grundthema ist also, der Mensch handelt nach seinem Willen. Interessanterweise ist in den alten Pyramiden, Cheopspyramide, ein uraltes Buch mit dem Namen Schriftzeichen und das lautet, nocheinmal. Was du willst, sei dein. Was du nicht willst bleibe dir fern. Prüfe, ob du getan, was zu tun war. Hast du es versäumt, hadere nicht mit dir und der Welt. Ich hab lange nachgedacht und plötzlich ist mir die Erleuchtung gekommen. Ich hab es noch einmal ergänzt. Was du willst, das Gute sei dein. Was du nicht willst, das Böse bleibe dir fern. Prüfe, ob du getan, was zu tun war. Hast du es versäumt, hadere nicht mit dir und der Welt.
Nur diese kleine Ergänzung und der Bruno Gröning: „Der Mensch handelt nach seinem Willen. Wie der Wille so der Gedanke!“ Hab ich mir gedacht, wie kann ich das den Freunden anschaulicher machen? Und dann, ist mir der Gedanke gekommen. Wir stehen in der Dusche und haben die zwei Hähne vor uns. Kaltwasser und Warmwasser. Jetzt wollen wir den richtigen Hahn. Drehen wir den kalten Hahn auf, dann wird es kalt, fangen wir zu zittern an. Oder manche Leute duschen ja gern kalt. Ja, auch wieder richtig. Und der richtige Hahn, der Warmwasserhahn reguliert die Wärme. Also, was wollen wir? Und was wir wollen, das tun wir. Nämlich, den richtigen Hahn aufdrehen, um die richtige Quelle zu empfangen und die richtigen Gedanken zu bekommen.
Es geht alles immer darum, dass der Wille selber schon eine Handlung ist, eine Aktion ist. Und der Gedanke ist die Reaktion. Halten wir das auseinander. Aktion ist der Wille, Reaktion ist der Gedanke. Und der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat. Es ist eigentlich sehr einfach, wenn man es kapiert, liebe Freunde. Nun, was ist zu machen? Wenn wir die negative Quelle empfangen, be-kommen wir alle negativen Vorstellungen, alle negativen Gedan-ken, alle Befürchtungen, die es auf dieser Welt gibt. Und müssen natürlich darunter leiden, weil wie der Wille so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat.
Gut, wenn der Mensch Angst hat, wenn sich der Mensch fürchtet, wenn der Mensch negativ eingestellt ist, dann kommen die nega-tiven Gedanken, die Befürchtungen, die Ängste, die Lebensangst usw. Also drehen wir den einen Hahn ab, und drehen den anderen auf, willentlich. Braucht man nicht mit den Fingern, geht auch voll elektronisch in unserem Gehirn vor. Das Gehirn ist auch ein Computer, ein biologischer Computer. Und die Computer haben die Eigenschaft, dass sie immer die gleichen Programme starten, die man zuletzt gehabt hat, bums. Also, was müssen wir tun? Ein anderes Programm eingeben. Und zwar das Programm des Ver-trauens. „Vertraue und glaube“, hat Bruno Gröning gesagt.
Das Ganze ist ja deshalb so schwierig meine Freunde, weil wenn wir den Willen nicht bewusst betätigen, kommt automatisch das negative Programm. Oder sagen wir so, die negativen Programme in allen Variationen. Und wenn wir die negativen Programme empfangen und auch zum Ausdruck bringen, dann können wir das Gute, das Heilige, das Helfende nicht empfangen. Wir sind dann von unserem Platz abgerückt. Wie Bruno Gröning sagt, wir sind ver-rückt, ver-rückt von dem Gott bestimmten Platz. Auf die verkehrte Seite hinübergeht. Wie ich früher gesagt hab, nicht auf dem Platz, nicht in der Bestimmung, die Gott für uns bestimmt hat. Nicht in der Aufgabe, die wir eigentlich erfüllen sollten. Und das Problem auf unserer Erde ist, dass sehr viele, ja die meisten Men-schen negativ programmiert sind. Und daher negative Erfahrungen gemacht haben, nach allen Richtungen hin. Und dann sagen sie halt, Gott, ja ich hab es ja erlebt, das Negative. Daher muss es doch wahr sein? In Wirklichkeit ist es aber ein Blendwerk des Unguten. Und das müssen wir lernen zu durchbrechen. Ich weiß, es gibt Situationen, die uns sehr schwer erscheinen, erscheinen sage ich. Es kommt vor, dass wenn man sich auf das Gute einstellt, dann ist das Ungute wie ein Blitz verschwunden, ja. Und das müssen wir lernen. Wir müssen Vertrauen zu Gott lernen. Gott ist überall. Wir sind in Gott und Gott ist in uns. Aber, wenn wir die verkehrte Frequenz eingestellt haben, dann können wir die richtige Frequenz nicht empfangen, meine lieben Freunde. Und dann sind wir der Verlockung und Verleitung des Unguten ausgesetzt. Wer hat soviel Vertrauen, dass er sagt, Krankheit? Und trotzdem glaube ich, dass mir geholfen wird. Wer hat soviel Vertrauen, dass er sagen kann, ich weiß, es wird alles gut. Es ist nur die Spiegelung eines unguten Gedanken, die mich montan gefangen hält.
Es geht um viel, viel mehr hat Bruno Gröning gesagt. Es geht um die Verbindung zu Gott. Gott hat die höchste Schwingung. Und der Mensch will das Gute. Je mehr wir vom Guten überzeugt sind, um so höher steigt unsere Schwingung. Steigt und steigt und steigt. Und auf einmal gehen wir mit dem Göttlichen in Resonanz. Und Klick, so wie ein Klick. Auf einmal ist alles Ungute weg. Auf ein-mal ist das ganze Ungute nichtig, nichtig, wertlos, nicht existent, das muss man mal erleben, liebe Freunde. Die richtige Hingabe zu Gott. Die richtige Hingabe zu Vertrauen. Und dann kommt, es hilft, es heilt die göttliche Kraft. Nicht nur körperlich,nicht nur seelisch, sondern vor allem geistig. Denn wir sind ein Geistwesen. Und dann, was wir uns erarbeiten, in unserer innersten Überzeugung, das nehmen wir auch mit, wenn der Körper nicht mehr ist. Das ist für die Ewigkeit. Und das ist auch so geplant, meine Freunde.
Wir sollen erkennen, dass wir immer geistige Wesen sind, die nur einen Körper besitzen. Und warum besitzen wir den? Es geht dochalles vom Körper aus. Überlegen wir doch einmal. Der Körper hat Angst, weil er vergänglich ist. Und wenn irgendetwas zwickt und zwackt, von wo geht es aus, vom Körper. Und der Körper sagt, so jetzt bist du krank. Jetzt bist du schwach. Jetzt wirst du etwas Ungutes erleben. Und da müssen wir die Trennung ganz hart vollziehen. Dass wir endlich sagen, du mein lieber Körper, du bist mein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ich, ich Geistwesen, ich entscheide durch den Willen, durch den freien Willen, den uns Gott gegeben hat, ob wir das Gute oder das Ungute aufnehmen, interessant! Ich hab z.B. vor einigen Tagen den Film gesehen, die Zehn Gebote. Bestimmt haben einige von euch auch die Zehn Gebote gesehen, und da werden die Pharaonen als Tyrannen hingestellt, die alle anderen unterjochen. Jetzt frage ich allen Ernstes, ich hab mit der ganzen Ruhe überlegt. Weshalb zeigen sie den? Wo die Ägypter nicht herrschsüchtig waren. Man sagt sogar, das Volk stammt von den Atlantern ab. Also, von hoch entwickelten Menschen, die auch geistige Kräfte angewendet ha-ben. Und man kann bis heute nicht erklären, wie die riesigen Blöcke der Pyramiden erbaut wurden. Das kann man nicht durch Hunderte von Sklaven erklären. Vielleicht später, aber im Anfang warengeistige Köpfe vorhanden. Das waren die Priester, die sich aus dem alten Volk entwickelt haben und dort angesiedelt haben. Sie haben mehr gewusst, sie haben mehr gekonnt. Sie haben ge-wusst, dass der Wille dominierend ist. Daher der alte Spruch, der Mensch handelt nach seinem Willen, hat Bruno Gröning gesagt. Was du willst, sei dein, haben die Ägypter gesagt. Aber nicht nur das Materielle, auch das Geistige. Denn mit ihrem Willen haben sie damals riesige Felsblöcke bewegen können. Allein durch die Einstellung. Allein, durch die Energie, die sie ausgestrahlt haben. Aufgenommen haben und ausgestrahlt. Und mir ist dann blitzartig gekommen die Ergänzung, was du willst, in Klammern, das Gute sei dein, was du nicht willst, in Klammern, das Böse bleibe dir fern. Kann man das jetzt besser verstehen? Ich hab es schon. Prüfe, ob du getan was zu tun war. Hast du es versäumt, so hadere nicht mit Gott und der Welt. Also Gott ist dabei und die Menschen, das Ungute. Ganz analog wie der Bruno gesagt hat: „Der Mensch handelt nach seinem Willen“ und so weiter und so fort. Also, es geht um den Willen, meine Freunde. Es geht nicht danach, um das Beten. Es geht nicht danach, um das Einstellen, es geht um das, was wir wirklich wollen. Keine Ausrede bitte und sagen, ich bin heut so schwach. Ja, warum ist man denn schwach? Weil man nicht weiß, mit welcher Energie der Wille wirklich durchgesetzt werden kann. Und drum hat Bruno Gröning auch gesagt: „Wissen Sie, was Sie wollen?“ Er ist direkt zu den Freunden gegangen: „Wissen Sie, was Sie wollen“, hat er gesagt. „Na, was wollen Sie denn?“ Na ja, hat der eine gesagt: „Die Gesundheit“. Ein anderer hat gesagt: „Ich möchte Glück“ usw. Hat er gesagt: „Ja, Sie brauchen nur wissen, dass Sie das Gute wollen. Dann kommt das Gute!“
Also, wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat. Zu einer Tat, wo die hohen Geistigen Ägyptens wirklich Felsen bewegen konnten. Wie Jesus auch gesagt hat: „Der Wille versetzt Berge!“ Warum glaubt niemand, glaube. Aber wir wollen glauben, nicht nur lieber Gott hilf mir. Klar Gott ist ja da. Wir brauchen es ja nur tun. Wir brauchen es ja nur denken. Wir brauchen es nur wollen, dass wir das Gute aufnehmen. Dann be-kommen wir das Gute, meine Freunde. Der Mensch ist leider in den vergangenen Jahrhunderten zur Untätigkeit erzogen worden. Er hat gesagt, es ist ihm gelehrt worden, der Mensch ist ein Wurm, der im Staube kriecht. Es ist ihm gelehrt worden, es gibt einen strafenden Gott. So beispielhaft ist der Mensch selbst, weil er die Verbindung zu Gott abbricht. Weil er nicht glaubt. Man kann genau sagen, weil die Menschen, manche Menschen sagen, warum rührt sich Gott nicht? Warum tut Gott nichts?Ganz einfach, Gott ist Energie. Und der Mensch muss diese Energie nützen, um das Göttliche zu verwirklichen. Das ist die Möglichkeit, der Grund, warum wir alles im Körper bekommen haben. Um das in die Tat umzusetzen, was Gott uns freiwillig, aus freien Stücken, jederzeit zur Verfügung stellt. Nämlich die gute, die göttliche Kraft, die wir aufnehmen können. Ich habe in letzter Zeit, sehr, sehr oft An-sprachen vom Bruno gehört. Sehr, sehr oft. Immer wieder, immer wieder sagt er: „Glauben Sie an das Gute! Wollen Sie doch das Gute! Dann werden Sie das Gute empfangen!“
Da gibt es eine Stelle auf dem Rosenheimband, wo er eine Dame fragt: „Wie fühlen Sie sich? Fühlen Sie sich gut?“ Hat sie gesagt: „Ja ja, vorher fühlte ich mich gut.“ „Ach“, hat Bruno gesagt, „vorher ja! Da ist schon wieder der Zweifel drin. Haben Sie schon wieder Angst, dass es vorübergehend ist?“ Und das ist so falsch, und das ist so kraftraubend, wenn der Mensch Angst hat es könnte wieder schlechter werden. Und wir haben selber gesagt, das wird wirklich schlechter. „Jetzt fühlt sie sich gut“, hat er gesagt, „aber im Hinterkopf ist der Gedanke, mein Gott, wenn ich nach Hause komme, dann wird es mir wieder schlecht ergehen!“ Und dann geht es schlecht. Weil der Wille, der verkehrte Wille des Menschen ist. Meine Freunde, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, seinen Körper zu beherrschen. Wie schwer es ist die Gedanken zu beherrschen, die Gefühle zu beherrschen. Aber ich habe in einigen Begebenheiten geschildert, die in meinen Büchern, die ich hier nicht mehr wiederholen will. Bruno Gröning hat gesagt: „Wenn ich etwas sage, so will ich mich nicht mehr wiederholen. Die Menschen sollen aufpassen, die Menschen sollen acht geben, auf das was gesagt wird!“ Ich habe beides erlebt. Ich hab auch in den letzten zwei Jahren wieder zu dem Glauben, zur Kraft, ge-funden. Und so weiß ich, es gibt diese Kraft, wenn man glaubt. Es gibt diese Kraft, wenn man sich der Ansprache von Bruno Gröning hingibt. Weil die Ansprachen vom Bruno Gröning sind nicht nur Worte, sondern auch Energie, die ausgestrahlt wird. Ich muss das noch einmal ganz kurz wiederholen. Wir waren in Rosenheim, in Stephanskirchen. Und in einer Woche bin ich auch in Rosenheim, um die Freunde zu treffen. Und ich werde es Ihnen ähnlich erklä-ren, so wie ich es heute erkläre. Es war ein halbdunkler Raum, ungefähr in dieser Helligkeit und Bruno Gröning hat gesprochen. Hat erklärt, und merkwürdig bei jedem Wort ist Licht und Feuer, bei jedem Wort hat man die Energie die das Wort ausgestrahlt hat, die das Wort abgewehrt hat, man hat die Energie gesehen. Ich hab die Lisl gefragt, ich hab die Lilo gefragt, habt ihr das auch gesehen? Ja, wir haben das auch gesehen, beide gleich. Also, war keine Einbildung, keine Halluzination von mir, sondern Tatsache. Und daher ist es so wichtig, muss ich noch einmal betonen, wenn Freunde das Wort vom Bruno hören. Ich weiß, dass er manchmal, oft hat er liebevoll gesprochen, aber oft hat er wirklich sehr streng gesprochen, um das abzuwehren, was sich im Raum befunden hat. Zu uns hat er dann gesagt: „Ja, wenn Ihr sehen könntet, wenn Ihr riechen könntet, wenn Ihr hören könntet, was ich sehen, riechen und hören muss, was von dem Menschen ausgeht, die um Hilfe bitten. Ihr würdet den Raum verlassen und nie mehr Menschen begegnen!“ So schrecklich ist das, was die Menschen an sich, in sich aufgenommen haben und daher auch wieder ausstrahlen. Er hat auch gesagt, was die Menschen aufnehmen, das geben sie wieder von sich. Das müssen sie wieder von sich geben. Und wenn sie das Ungute aufgenommen haben, so geben sie es verstärkt wieder.
Ja, der Mensch ist Empfänger und Sender zugleich, und auch Verstärker, meine lieben Freunde. Und jetzt, wenn wir in der Gruppe das Gute wollen, umso mehr wird es verstärkt. Und daher sind die Gemeinschaften notwendig. Damals hat er gesagt: „Wenn Sie eine Gemeinschaftsstunde versäumen, die holen Sie nicht mehr auf.“ Damals, ich bin natürlich nicht so überheblich, dass auch jetzt zu glauben. Aber es ist so, wenn der Gemeinschaftsleiter, wenn wir uns auf die Kraft einstellen, wenn wir um das Gute bitten, dann verstärken wir das Gute. Und dann spüren wir, dass es uns leichter wird.
Hat Bruno Gröning gesagt: „Glauben Sie doch daran, dass Sie es schaffen! Glauben Sie doch, dass Sie es schaffen! Dann schaffen Sie es!“
All diese Probleme, all diese Schwierigkeiten, die uns auf Erden bedrücken, meine Freunde, aber wie gesagt, wir haben einen Kör-per und der Körper ist erdgebunden. Der Körper nimmt alles auf, wenn der Mensch will.
Ein anderes Beispiel, manche Menschen haben Angst vor Erd-strahlen und ich hab den Bruno Gröning gefragt, wie ist das mit den Erdstrahlen? Hat er gesagt: „Wenn der Mensch genügend Kraft aufnimmt, wenn er genügend aufgeladen ist, dann kann keine ne-gative Erdstrahlung schaden. Wenn er natürlich Angst vor negativen Erdstrahlen hat, dann nimmt er die Angst auf und wird schwach und durch diese Angst hat er dann eben negative Fol-gen!“ So ist es. Also müsste es, und sind wir gezwungen, wir sind fast gezwungen, meine Freunde, dadurch dass wir einen anfälligen Körper haben, sind wir fast gezwungen, vor allem freiwillig
gezwungen sagen wir so, das Gute aufzunehmen. Das Gute zu entwickeln. An das Gute zu glauben. Vom Guten überzeugt zu sein. Das ist es, was wichtig ist.
Ich sehe gerade im Kreise die verschiedenen Bilder, die Brände darstellen. Wenn wir an Brände denken, so haben wir Angst. Aber wenn man sagt, diese gemalten Strahlen, die symbolisieren die Kraft Gottes. Dann haben wir eine andere Einstellung zu dem, was wir sehen. Ich möchte nur auf die Bibelstelle verweisen, wo Moses Gottes Stimme aus dem brennenden Dornbusch gehört hat, von Nahem. Ja, was ist denn das? Feuer, wenn es positiv ist, reinigt den Körper, die Seele und den Geist. Und Feuer, wenn es negativ ist, das heißt, wenn wir durch Feuer bedroht werden, wenn sich je-mand davon bedroht fühlt, dann ist es das Negative. Ich weiß nicht, ob alle von Bruder Klaus wissen. Bruder Klaus ist der National- heilige der Schweiz. Und einmal hat er die …… Leute zum Staunen gebracht. Und einmal hat es in der Stadt Saanen gebrannt. Und die Leute sind voll Angst davon gelaufen. Und der Bruder Klaus hat nur die Hände gehoben und das Feuer war weg, war gelöscht. So gut, wenn der Glaube gut ist, dann ist auch die göttliche Kraft groß. So muss man sich das vorstellen und daher sage ich noch einmal, dass alles ist das Üben des Willen zum Guten. Ja, meine Freunde, Bruno Gröning hat auch gesagt: „Nie menschenhörig sein, sondern immer gotthörig werden!“ Ja, wir haben ein Problem, das uns beschäftigt, wo wir eine Entscheidung treffen müssen. Gut denken, mein Gott fragst einmal deine Freun-din, was sie dazu sagt, schauen wir mal. Oje sagt sie, oje, das ist aber schlimm. Ja, was machen wir denn da? Und fragst den Nächsten. Und so kriegst du immer nur bedenkliche Antworten. Du kriegst fast nie gute Antworten. Du kriegst fast nie das Wort, Mensch, vertraue und glaube, Gott wird dir helfen. Wenn du das Gute willst, nicht nur für dich, sondern auch für die anderen. Dann bekommst du die Hilfe Gottes. Aber, wenn du Menschen fragst, dann wirst du menschenhörig. Dann wirst du erfahren, wie negativ fast alle eingestellt sind. Fast alle haben Bedenken. Fast alle ziehen das Negative an. Geben dir Ratschläge, das und das und das ist zu bedenken. Ja meine Freunde. Und so hat Bruno Gröning gesagt: „Nicht menschenhörig sein!“ Fast im selben Augenblick, wo wir menschenhörig werden, schweigt die innere Stimme. Kann man die innere Stimme nicht empfangen. Und kann auch nicht fühlen, was die wirkliche Aufgabe von uns, also vom Willen her, erwartet. Warum uns Gott einen Körper gegeben hat. Der seine spezifischen Eigenschaften besitzt. Und wenn dann der eine oder andere be-hauptet, ich weiß nicht, warum ich lebe? Was soll ich tun? Dann kann ich nur sagen, er soll glauben, an dieses große Energiefeld, das wir Gott nennen. Er soll glauben und vertrauen, dann kommt er dahinter, was er tun soll. Ich hab schon einmal, auch einige Male erzählt, wo der eine Mann deshalb verkörpert wurde, auf das eine, diesmal nicht Selbstmord zu begehen. Er hat immer wieder, wie-derholt, Selbstmord begangen. Und diesmal hat er wieder einen Körper bekommen, mit der einzigen Aufgabe, es nicht zu tun. Er wollte es wieder tun. Und da hat ihm ein Freund gesagt: „Geh doch zu Bruno Gröning, er hält am Abend einen Vortrag.“ Zuerst wollte er nicht. „Ach, wozu, in ein paar Stunden hab ich sowieso keinen Körper mehr.“ Aber dann war er doch neugierig. Dann hat er doch irgendwie, innerlich eine Stimme gehabt, wo die gesagt hat, geh doch hin, schau dir doch diesen Mann an. Er ist hingegangen, er hat sich auf eine Stuhlecke gesetzt, jederzeit bereit hinauszugehen. Bruno Gröning hat seinen Glaubensvortrag gehalten und dann ist er durch die Reihen gegangen. So, wie so oft, durch die Reihen der Freunde. Und wie er an dem Mann vorbeikommt, sagt er nur ganz leise zu ihm: „Tun Sie es diesmal nicht!“ Er hat es nicht getan. Und durfte dann, einige Monate später auf natürliche Weise heimgehen. Und war somit erlöst. Lösung ist Erlösung, meine Freunde. Jeder hat seine Aufgabe. Jeder fühlt die Aufgabe. Zumindest dann, wenn er auf einer Kreuzung steht. Manche Menschen stehen plötzlich vor der Entscheidung, so oder so? Und wenn sie dann auf ihr Inneres horchen, das sehr oft unlogisch ist, und wenn sie dann der inneren Eingebungen folgen, dann erkennen sie die Lebens-aufgabe. Und dann können sie über ihr Schicksal entscheiden. Durch den Willen entscheiden, um das geht es. Wir haben den freien Willen und der darf durch keinen Menschen angetastet werden. Derjenige, der Druck ausübt auf irgendeine Weise, ist nicht im Guten. Ist nicht in der Führung Gottes. Weil Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben. Und wenn er das Gute will, dann bekommt er die Kraft, die Möglichkeit das Gute aus-zuführen. Und wenn er Angst hat und sagt, ich traue mich nicht, das ist zu riskant, das wird schiefgehen und es geht dann schief. Dann sagt er ganz voll Überzeugung, ja ich hab es ja gleich gewusst, dass es schiefgehen wird. Wer ist schuld? Wer ist schuld? Er selber, weil er gezweifelt hat. Er selber hat das Gute ange-zweifelt, meine Freunde. Und das Gute ist immer das Göttliche, wenn wir auf die innere Stimme hören und der inneren Stimme folgen. Und wenn z.B. ich selber an einer Wegkreuzung gestanden bin, also an einer Entscheidung, ja oder nein? Dann hab ich Bruno gefragt. Er sagte nur, wenn ich den richtigen Weg gehen will, muss ich mich trauen. Sagt er wieder: „Fredy, bist du feige?“ Und wenn ich das hör, dann weiß ich schon, aha nein, ich bin nicht mehr feige. Oder wenn ich frage und er sagt: „Vergiss es!“ Dann weiß ich, das ist nicht die richtige Idee. Aber er sagt nie, du darfst nicht, oder das tust du nicht, oder Gott will das nicht. Nein, die Ent-scheidung liegt bei uns, meine Freunde. Das wollte ich, in dieser Gemeinschaft heute, noch einmal rezitieren. Dass wir, wir ent-scheiden. Und daher kommt der Gedanke. Wir wollen das Gute und dann kommt die Idee zur Verwirklichung. Dann kommt aber auch die Möglichkeit, interessanterweise, dass man auch die Mittel bekommt, erstaunlicherweise um das zu verwirklichen, was Bruno Grönings Wunsch war und ist. Man wird geführt. Die geistige Führung meine Freunde ist so wichtig.
Wenn wir uns unlogischer Weise, uns dafür entscheiden, zunächst mal ja zu sagen. Was durch die Hilfe und die Leitung Gottes möglich wird. Nicht durch uns, sondern durch die Leitung Gottes, wenn wir Vertrauen haben. Und das sollen wir üben, auf die innere Stimme zu hören und zu entscheiden, ist das jetzt die Stimme Gottes, oder ist das die Stimme der Versuchung.
Ich hab einmal Bruno Gröning gefragt, wie kann ich denn so etwas wissen, ob die Stimme Gottes ist oder die Stimme der Versuchung? Und da hat er gesagt: „Wenn man dabei unruhig wird, wenn man innerlich zu zittern beginnt, dann ist es das Ungute. Wenn man aber ruhig ist, wenn man fröhlich ist, wenn man freudig ist, wenn man vertrauensvoll ist, wenn man zu dem, was man will, oder was man möchte ja sagt und ist eine innere Freude dabei, dann ist es das Gute!“
Also man kann wohl feststellen, man kann wohl prüfen, welcher Wille in uns momentan aktiv ist. Und je mehr wir das Gute wollen und je öfter wir zum Guten stehen, umso stärker wird der Wille und die Kraft zum Guten, und je mehr wir Menschen uns der Führung Gottes anvertrauen. Bruno Gröning hat auch auf seinem Tonband gesagt, aber man soll nicht drauf warten. Je mehr wir den guten Weg wählen, je mehr wir zu Gott stehen, dann kommt auch Gottes Lohn, bums. Moment Freunde, aber warten, aber Anspruch haben wir keinen darauf. Das ist der Hintergrund. So wie die Men-schen heutzutage gestimmt sind. Wenn sie gefragt werden, willst du das oder jenes tun? Dann ist die Antwort, was bekomme ich denn dafür? Wir haben schon etwas bekommen. Wir haben das Leben bekommen, wir haben den Körper bekommen und haben Vertrauen Gottes bekommen, der darauf vertraut, dass wir den richtigen Weg erkennen und den richtigen Weg beschreiten. Das ist der Bonus. Da brauchen wir nicht mehr fragen, was kriege ich denn dafür?
Aus freien Stücken, aus freiem Willen, wollen wir den Weg zu Gott, den Weg zur Erkenntnis, den Weg zur Erleuchtung be-schreiten. Da brauchen wir keinen Menschen, brauchen wir auch keine menschliche Hilfe. Sondern nur die richtige Einstellung. Das richtige Wollen, das richtige Erkennen, wozu wir leben. Wozu wir diesen Körper bekommen haben. Ich sage es noch einmal, aus der weltlichen Sicht ist es unlogisch, ist es ungerecht und weiß der Kuckuck was, dass ich so einen Körper habe, aus der weltlichen Sicht. Wie konnte Gott das zulassen, dass du diese Behinderung hast? Höre ich immer, manchmal, ich sage, ja ja ich weiß schon. Reden wir von was anderem. Aber im Laufe des Lebens habe ich immer mehr erkannt, die Gnade Gottes. Immer mehr und erkenne sie noch immer. Weil ich ja gesagt hab zu dem Lehrmeister Bruno Gröning. Der mich mehrmals gefragt hat: „Willst du mir helfen?“ Ja, ich sage immer wieder ja. Und bekomme immer wieder Auf-träge, Möglichkeiten, das weiterzuführen. Denn noch einmal das, was Bruno Gröning uns gelehrt hat, ist in Wirklichkeit ein Quantensprung der Entwicklung, warum? Damals, wie Moses ge-kommen ist, ich muss merkwürdigerweise auf Moses zurückgehen, weil er entgegen gekommen ist, so hat er sein Volk in die Freiheit geführt. Also, aus der Sklaverei in die Freiheit. Das war auch ein Quantensprung. Dann ist Jesus Christus gekommen und hat die Lehre der Liebe gelehrt. Wie stark die Liebe ist, wenn da geholfen wird. Na gut, dann sind wieder zweitausend Jahre vergangen. Und aus der Liebe ist leider Gottes, die Verführung und Verleitung der Menschen, Macht geworden. Liebe gepredigt und Macht getan. Ich hab z.B. als junger Mensch, durch meinen Beichtvater erlebt, dass er gesagt hat: „Du kannst nur über einen Priester zu Gott gelan-gen.“ Das war die allgemeine Anschauung. Also, das ist Abhängig-keit wieder gewesen, von Menschen. Und Bruno Gröning hat den Quantensprung in uns erweckt, dass er sagte, wir haben den freien Willen zu wählen, ob wir zu Gott wollen. Ob wir das Göttliche verwirklichen, dann bekommen wir auch die Kraft und die Mög-lichkeit dazu. Oder, ob wir uns verlocken und verleiten lassen. Und noch immer menschenhörig bleiben. Das ist der Quantensprung zum Selbstständigen, zum freien Willen. Und dieser Quanten-sprung ist so reizvoll für die Menschen, nicht nur für uns, für alle anderen Menschen auch. Wenn ich alles einsetze, um das weiterzu-verbreiten. So wie z.B. heute in einer Woche um 16 Uhr 30, wird das Wort erteilt. Sie werden staunen, die lieben Freunde. Sie werden staunen, was ich Ihnen erkläre. Was die Lehre von Bruno Gröning bedeutet. Nämlich, dass wir bewusst die Verbindung zu Gott aufnehmen sollen. Ja meine Freunde, bei dem Spruch aus dem alten Ägypten, …… haben zwei Worte gefehlt. Was du willst, das Gute sei dein. Was du nicht willst, das Böse bleibe dir fern. Also du willst es, oder du willst es nicht. Und dadurch haben wir eine ganz andere Bedeutung erkannt. Eine ganz andere Botschaft bekommen, wenn man diese zwei Worte ernst nimmt. Bruno Gröning hat gesagt: „Wenn man einen Satz bildet, oder wenn man mit anderen spricht, so ist jedes Wort wichtig. Man soll auf die Worte achten. Auf die Wahl der Worte. Auf die Bedeutung der Worte. Und darum hat er sehr, sehr streng, sehr, sehr streng geschult. Nur mit dem einen Beispiel, wo er gesagt hat: „Die Menschen sagen, sie fahren mit dem Zug, stimmt nicht“, hat er gesagt. „Der Zug fährt mit uns!“ So genau nimmt er das. Er ist so genau auf die Bedeutung eingegangen. Weil die Bedeutung ist wichtig nicht die Worte. Sondern das Verständnis des anderen, was er unter einem Wort versteht, das ist es. Und Symbol ist ja z.B. der Turm zu Babel. Auch ein Symbol, wo die Menschen einander nicht mehr verstanden haben. Weil jeder dem anderen etwas sagen wollte in einer anderen Sprache. Mhh wir sprechen Deutsch, aber sind wir davon überzeugt, dass der andere versteht, was wir sagen wollen? Ver-steht jeder das, was wir ausdrücken wollen? Da hapert es schon. Und da kommen dann die tollsten Missverständnisse zustande. Die tollsten Schlampereien. Weil der eine, der was gesagt hat, etwas anderes meint wie der andere, der das Gesagte hört. „Achtgeben“, hat Bruno Gröning gesagt, „geben Sie auf jedes Wort acht, wenn Sie es sagen. Und seien Sie nicht menschenhörig, wenn ein anderer Sie beschwatzen möchte. Beschwatzen sage ich!“ Es gibt soviel Menschen die immer von sich so eingenommen sind, dass sie danach trachten, den anderen den Willen mit Worten aufzu-zwingen. Schon wieder menschenhörig. Ist schon wieder ein Wort mit Gewalt ausgesprochen. Ein Wort mit Nötigung. Ein Wort mit Unterdrückung. Und da sollen wir frei werden. Und das ist der Grund, warum Bruno Gröning bei uns gewesen ist und noch immer bei uns ist. Er will uns frei machen. Er hat gesagt: „Ich bin zu allen Menschen gekommen!“ Auch das kann falsch verstanden werden. Er hat es so gemacht, dass seine Auslegung von der Freiheit, die anderen Menschen frei machen soll und frei machen wird. Er hat z.B. gesagt: „Die göttliche Wahrheit werden auch andere Men-schen erkennen, die nicht in unserem Kulturkreis leben. Die nicht unsere Sprache sprechen. Sie werden durch andere Wissende, die Wahrheit gesagt bekommen!“
Er hat sogar gesagt, wir sollen nicht missionieren. Wir sollen nur die Wahrheit gedanklich ausstrahlen. Damit lassen wir den Men-schen die Freiheit ja zu sagen, oder nein zu sagen. Denkt einmal darüber nach. Es gibt keine Begrenzung. Es gibt keine Ein-grenzung. Jeder hat die Freiheit. Und jeder kann die Freiheit empfangen, egal wo er ist. Und vergessen wir nicht liebe Freunde, hat Bruno Gröning gesagt, „Gott ist auch in Österreich!“ Ja und gerade in Österreich, weil wir nämlich lernen müssen, weicher zu sein, liebevoller, gütiger zu sein. Und das liegt uns doch etwas näher. Also tun wir das Gute. Tun wir, trachten wir nach der göttlichen Freiheit. Das ist so wichtig. Nach der göttlichen Freiheit. Trachten wir nach der göttlichen Hilfe. Seien wir davon überzeugt, denn er hat gesagt: „Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!“
Überall in der Seele, im Gemüt, im Körper, auch bei mir, es wird offensichtlich werden. Ich möchte nur Vertrauen haben, meine Freunde. Ich lasse mich führen und ihr lasst euch führen und das Gute kommt zustande. Damit möchte ich für heute diese Lektion schließen. Bitte Hildegard du hast das Wort. Du hast den freien Willen zu wählen, deine Worte.
Frau Professor Wünsch: „Ja das denke ich, war sehr, sehr viel, was heute gesagt worden ist. Ich wünsche uns allen, dass das nicht da rein geht und da raus, sondern dass wir das umsetzen. Und dazu bedarf es einfach Übung. Jeden Tag, in jeder Situation, in jeder Anforderung die wir bekommen, üben, diese Dinge, die wir jetzt gehört haben, einfach anzuwenden. Peter möchtest du noch etwas sagen heute? Nein, Maria?“
Maria: „Ja ich möchte etwas sagen, und zwar, es wird so viel gesprochen, Groll, Wille, Gutes empfangen, Gutes geben. Und im Grunde genommen, glauben wir alles.“
Fredy: „Wir glauben nicht mehr lang.“
Maria: „Nicht mehr lang. Aber das erste Gebot ist, wach zu werden. Was heißt, wach sein? Ich denke immer wach sein bedeutet, dass ich in allem Gott erkenne. Und diese Voraussetzung fehlt uns. Weil wir Gott einfach noch von uns weg empfinden. Wir empfinden noch nicht die Einheit, dass wir in dieser Einheit, in dieser göttlichen Einheit leben. In dir ist die göttliche Wirklichkeit, in dir, nur müssen wir das Konzept von uns aufgeben. Wir können nicht den Anderen beurteilen, wir können ihn nur respektieren. Im Respekt kommt die Liebe. Erst wenn ich respektieren kann, kann ich lieben. Denn die Liebe ist es, die uns frei macht. Wofür macht sie uns frei? Um Gott zu finden.“
Fredy: Am Tisch liegen zwei Einladungen. Ich möchte den Freun-den …… Nur mal zeigen, bitte ihr könnt es euch ja mal anschauen. Heute in einer Woche bin ich dort.
Frau Professor Wünsch: „Dort sind die Gemeinschaftsleiter von Deutschland glaube ich, Holland, Schweiz, Belgien. Es gibt überall verschiedene Meinungen. Meinungen können so lange verschieden sein, solange wir uns nicht in einem Punkt einig sind. Was ist Gott? Was hat Bruno uns für eine Aufgabe gegeben? Und diese Einigkeit zustande zu bringen, das ist das Schwierigste überhaupt. Weil jeder an seinem Konzept festhält. Jeder will sein Wissen dem Anderen aufstülpen. Aber die Liebe allein kann das lösen. Und in der Liebe löst sich alles auf. Das ist das erste, was wir respektieren. So als Wirklichkeit in uns fühlen.“
Musik: Zwei alte Lieder aus Jesuslieder